Stützliwösch Supertrans

Uno: Crema

(tale padre tale figlio)

von Kay Matter
Regie Dennis Nolden
Bühne Lea Burkhalter
Kostüme Josefin Kwon
Dramaturgie Rose Reiter

mit Lev Friedmann, Nicola Gründel, Peter Knaack

Premiere am 03.10.2025, Schauspielhaus Zürich

Aktuelle Spieltermine: 17.03 / 24.03 (Uno)

20.02 / 28.02 / 18.03 / 21.03 (Bingewatching-Event aller Teile der Serie)

In Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen, und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät.

Kritiken

“Es gelingt Nolden und seinem Team, dass man die Figuren versteht, mitfühlt und über Genderidentität nachdenkt.”

- SRF 2 Kultur

“Stützliwösch ist berührend, klug und witzig, erzählt von einer Vater-Sohn-Beziehung und ihren Unzulänglichkeiten, zeigt mit der nötigen Drastik, was Matteos Transition in ihrer ganzen, oft auch schmerzhaften Tragweite bedeutet.”

- WoZ: Die Wochenzeitung

“Und schwupp ist dieser Abend nach 60 Minuten auch schon vorbei. Die Annäherung wird zum Cliffhanger an einem Abend, an dem kein Darling zu viel war. Wie nicht allzu oft kommt der Applaus zu früh. Es bleibt Hunger auf mehr.”

- Nachtkritik

“Sehr beiläufig bringen Lev Friedmann (Matteo) und Perter Knaack (Aldo), ganz ohne Druck in der Regie von Dennis Nolden. In psychologischer Feinstarbeit machen sie das Unausgesprochene beredet.”

- Theater heute (Dezember)

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Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.

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